das Wappen von Bayrischzell

Bayrischzell
die Heimat der Bayrischzeller Blasmusik

Bayrischzell vom Seebergweg aus

das Gebirgsdorf Bayrischzell liegt am Fuß des Wendelsteins, eingesäumt von einer herrlichen Bergwelt.
München ist in einer Stunde zu erreichen, Kufstein im Süden und Rosenheim im Osten sind eine halbe Stunde entfernt.
Laut einer Umfrage, ist Bayrischzell der lebenswerteste Ort im Landkreis Miesbach.
(Umfrage Alpenregion Tegernsee Schliersee).

Zur Geschichte

Wittelsbacher Wappen

Das Wittelsbacher Wappen
Der Altar der St. Margarethenkirche

Der Altar der St. Margarethenkirche
Gräfin Haziga

Statue der Gräfin Haziga

1076

1076 erbauen zwei Einsiedler eine Eremitenklause mit der Kapelle Margarethenzell (Zelle), das ab 1079 / 1080 als Kloster „in der Zell“ geführt wird.
Als Klostergründerin gilt die Gräfin Haziga, Gemahlin des Pfalzgrafen Otto II. von Scheyern-Wittelsbach.

1811

1811/12 wurde Margarethenzell (oder die Zell) eine selbständige Pfarrkuratie.
Die heutige Kirche ist der heiligen Margarethe geweiht

Und erst seit 1832 wird der Ort offiziell Bayrischzell genannt.

1867

Im Jahre 1867 gründete der damalige Lehrer Jakob Frommberger zusammen mit 12 Bayrischzeller Musikanten die Musikkapelle, die Bayrischzeller Blasmusik oder wie der eingeweihte Kenner knapp sagt d’Zeller Musi.
Das Dorf hatte damals knapp 400 Einwohner, heute sind es ca 1600.

1882

Martin Staudacher (*18. Sept. 1857 +22. Mai 1929) komponiert und textet ein Jahr vor Gründung des Trachtenvereins das weltweit bekannte Bayrischzeller Lied (dort wo die Glocken klingen hell …)

1883

Lehrer Vogel gründet den Trachtenverein, den weltweit ältesten Trachtenverein.

1911

Im Jahr 1911 wird die Eisenbahnstrecke von Schliersee nach Bayrischzell gebaut, wogegen sich die Marktgemeinde Schliersee lange Zeit wehrte, da man fürchtete, dass die Touristen dann weiter reisen und nicht in Schliersee halt machen würden.

Bayrischzell heute

Um 1900 setzte allmählich der Fremdenverkehr ein.

heute ist Bayrischzell sommers wie winters ein sehr beliebter Fremdenverkehrsort.

Wunderbare Wanderwege, Möglichkeiten für vielerlei sportliche Aktivitäten, Wandern, Bergsteigen, Drachenfliegen, Paragliding, Tennis, Skifahren in anspruchsvollen Skigebieten am Sudelfeld und Wendelstein, weitläufige, gepflegte Loipen, eine ausgezeichnete Gastronomie und noch viele weitere Attraktionen …

und eine davon ist die Bayrischzeller Blasmusik.

Die Musikkapelle Bayrischzell ist ein wichtiger und fester Bestandteil in Geschichte und Gegenwart des wunderbaren Kurorts am Fusse des Wendelsteins.